Über uns

Bei einer Management-Tagung im Neanderthal-Museum (Mettmann) haben sich 2012 rund um den Ansatz der Evolutionären Führung einige erfahrene Führungsspezialisten und -praktiker mit einem gemeinsamen Anliegen zusammengefunden: mithilfe dieses Modells die systematische Weiterentwicklung von Führungs-Know-how und -wirksamkeit zu fördern.

Die daraus entstandene Initiative agiert seither in loser Kooperation unter dem Arbeitstitel »Open-Source: Management«.

Ein berühmter Kopf der Szene ist bezüglich einer solchen Aufgabe grundsätzlich skeptisch. Seiner Ansicht nach gibt es beim Managen kaum Bereiche, „…für die verlässliche festgelegte Verfahrensweisen existieren, die auf ihre Wirksamkeit hin überprüft wurden… Der Ingenieur- und der Arztberuf beruhen auf kodifiziertem Wissen, das nach feststehenden Regeln zu erlernen ist. Deshalb kann der erfahrene Ingenieur oder Arzt den Laien fast immer übertrumpfen.“ (Henry Mintzberg, Managen, 2011, S. 25/26). Mit dem Evolutionären Führungsansatz ändert sich jedoch diese Lage: Nun können Verfahrensweisen entwickelt und vorgelegt werden, die auf ihre Wirksamkeit hin überprüfbar sind. Kodifiziertes Wissen erscheint möglich!


Bereits vier Jahre zuvor, hatte ein famoser Denker der Branche die Idee, Management in weltweiter Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. In Ermangelung eines Führungsmodells hat er 2008 von sechsunddreißig Managementexperten eine Grundlage in Form von 25 Management-Regeln erarbeiten lassen (Gary Hamel, Worauf es jetzt ankommt, 2013, S. 261 ff.). Er nennt sie »Moonshots«. Dass die Initiative »Open-Source: Management« einen eigenen Weg geht, hat drei Gründe:

  • 1. Wir bewegen uns nicht im konzeptfreien Raum!

    Die Evolutionäre Führung bietet ein konkretes theoretisches Fundament an, auf dem eine gezielte Weiterentwicklung schneller, wirksamer und systematischer möglich ist. Wir arbeiten an Theorie (Quellcode) und Praxis (Anwendung) parallel!

  • 2. Um nicht auf dem Niveau der Aneinanderreihung unterschiedlicher Erfahrungen zu verharren, muss der »Quellcode der Führung« weiterentwickelt werden.

    Das verlangt intensiven Austausch, reflektierte Praxis und bewusste Qualitätssicherung der Ergebnisse. Der aus der IT-Welt stammende Open-Source-Ansatz verfügt hier über methodisches Know-how, von dem wir profitieren können.

  • 3. Es ist für die Führenden unserer Gesellschaft wichtig, wieder Vertrauen aufzubauen – zumindest, wenn sie mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen.

    Unsere Initiative versteht sich nicht als „Treffpunkt der Manager des Jahres“. Vielmehr geht es (a) um den persönlichen Mut zu innovativem Handeln und zur offenen Begegnung, (b) um die Wahrhaftigkeit in Bezug auf Selbstreflexion und Analyse und (c) die Bereitschaft, auch über die eigenen Organisationsziele hinaus Verantwortung zu übernehmen.


Das weltweit 1. Online-Führungssystem stellt nun eine Methodik für diese Zielsetzung zur Verfügung – und eine Art Kern, um den herum sich Menschen mit ähnlichen Anliegen bei Interesse begegnen können. In LEAD2gether kristallisiert sich das Anliegen, gemeinschaftlich das Verständnis des Phänomens Führung systematisch zu vertiefen, die eigene Wirksamkeit als Führungskraft zu vergrößern und das Wissen für den gesellschaftlichen Fortschritt weiterzugeben und einzusetzen. Wertvolles Führungs-Know-how wird problem- und alltagsbezogen systematisiert und kostengünstig zur Verfügung gestellt!

Wir informieren Sie gerne!

Möchten Sie über diese Initiative auf dem Laufenden gehalten werden? Dann senden Sie einfach ein entsprechendes Signal an opensource@lead2gether.de.